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Die Rengersdorfer Kirche

Die Rengersdorfer Kirche wurde als romanische Saalkirche in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Auf der Grundlage einer Inschrift mit der Jahresangabe 1195 auf einer bis 1834 vorhandenen Glocke feierte die Kirchengemeinde 1985 und 1995 entsprechende Jubiläen.

Von der ersten Kirche ist noch die Apsis mit dem äußeren Rundbogenfenster erhalten.

Die Hussiten, die in den Jahren 1430/31 auch die Oberlausitz heimsuchten, zerstörten vermutlich auch das Gotteshaus.

Nach 1440 wurde die Kirche im heutigen Grundriss neu errichtet. Der Bau des Turmes und die Mauer um den Friedhof als eine Verteidigungsanlage sind wohl den Erfahrungen dieser Zeit zu verdanken.

Etwa 1529 erreichte die Reformation auch die Gemeinde Rengersdorf. Eine erste schriftliche

Spur findet sich allerdings erst in einem Schöppenbuch 1539. In jenem Jahr wird der erste evangelische Pfarrer namentlich genannt.

Ab 1730 wurde die Kirche durch die Patronate der einzelnen Orte des Kirchspieles umgebaut. Die beiden alten, noch aus mittelalterlicher Zeit stammenden Teile, Chor und Apsis (halbkreisförmiger oder vieleckiger Anbau, Chorabschluss), wurden umgestaltet und ein neuer Kanzel-Altar errichtet, der am 1. Advent 1731 geweiht wurde. Das alte Gestühl im Chor wurde entfernt, die Apsis erhielt durch zwei neue Fenster mehr Licht. Gleichzeitig wurden 1731/32 die Logen für die Patronate angebaut. In der Wiesaer Loge befindet sich ein Epitaph (Denkmal oder Schrifttafel zum Gedächtnis an einen Toten) mit dem Stammbaum der Familie von Nostitz, ihrem Wappen und den Gemälden von Johann Gottfried von Nostitz und der Johanna Elisabeth, geb. von Nostitz. Sie liegen beide in der unter der Loge befindlichen Gruft der Kirche begraben. Diese Gruft ist einzigartig in Sachsen.

1732 ließ sich Herr v. Reiboldt durch den Görlitzer Bildhauer Schröter einen neuen Taufstein

aufstellen, auf dem auch der Name seiner Gattin geb. v. Gersdorf aus Rengersdorf festgehalten ist.

1868 wurde eine neue Orgel vom Orgelbaumeister Remler aus Berlin eingebaut.

Im Ersten Weltkrieg musste die Kirchengemeinde Rengersdorf zwei ihrer alten Bronzeglocken abliefern. Die dritte wurde nach dem Krieg verkauft. Durch weitere Spenden erhielt 1921die Gemeinde Rengersdorf die drei bis heute erklingenden neuen Stahlgussglocken.

Ab 1976 wurde die dringend notwendig gewordene Erneuerung des schadhaften Schieferdaches des Kirchturmes durchgeführt und folgend bis 1983 das Kirchendach und der Außenputz saniert.

Seit 1954 nisten mit wechselndem Bruterfolg Störche auf dem Dach der Kirche. Eine Storchenkamera ist installiert (siehe Kontakt).  Storchenkamera

 

Kontakt:  www.kirche-kodersdorf.de

Pfarrer Ekkehard Salewski
Torgaer Straße 4
02923 Kodersdorf

Telefon: 035825/5251     Kirchenbüro / Friedhofsverwaltung
Torgaer Straße 4
02923 Kodersdorf

Telefon: 035825/5251
Fax: 035825/62269

 

Gottesdienst: jeden Sonntag 10:00 Uhr in der Kirche (in den Wintermonaten im geheizten Gemeindehaus)

Sprechzeiten: Dienstag:  15.00 - 17.00 Uhr und Donnerstag:  10.00 - 12.00 Uhr

 

Die evangelische Kirchgemeinde gibt jeden Monat ein Informationsblatt (Kirchliche Nachrichten) heraus; bei Interesse bitte nachfragen.

 

 

Gemeindeverwaltung Kodersdorf | Tel.: +49 (0) 35825 52 52 | Fax.: +49 (0) 35825 52 35
Straße der Freundschaft 1 | 02923 Kodersdorf
E-Mail: info@gemeinde-kodersdorf.de

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letzte Änderung am: 17.10.2017 | Unsere Webseite wurde bisher 136541 mal aufgerufen.